Historische Reiter- und Kutschengala am 02. 09.2018 im Schlosspark Schleißheim

Juli 18, 2018
Martina Lindner

Historische Kutschen und Reitergruppen vor barocker Kulisse

Schirmherr: Ministerpräsident Dr. Markus Söder MdL

… hier geht’s zum Veranstaltungs-Flyer  Kutschengala 2018

Die Veranstaltung:

Am 2. September 2018 präsentiert der Bayerische Reit- und Fahrverband, zusammen mit dem Verein Fahrkultur und -sport im Pfaffenwinkel, ein Schauprogramm historischer Reiter und Kutschen im barocken Schlosspark von Schleißheim. Unter dem Motto Historische Reiter- und Kutschengala wird den Besuchern auch heuer wieder ein stilvoller Ausflug in die Vergangenheit geboten. Vorführungen historischer Kutschen, elegante Reiterinnen im Damensattel, schneidige Kavalleristen sowie klassisch-barocker Reiterformationen entführen in alte Zeiten. Das Pferd wird zum Mittelpunkt eines prächtigen Ensembles höfischer Architektur und Gartenbaukunst des 17. und 18. Jahrhunderts. Mit der Historischen Reiter- und Kutschengala verbinden die Veranstalter ein großes Anliegen, nämlich einen Beitrag zu leisten für die Erhaltung und Pflege des Kulturgutes „Pferd“. Über Jahrhunderte stand das Pferd im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Als Arbeitskraft, als Fundament für Mobilität und militärische Aktivitäten aber auch als Mittel für Repräsentation und Selbstdarstellung. Eine breite Palette spezieller Formen des Gebrauchs von Pferden hatte sich entwickelt. Leider verschwanden viele davon mit dem Siegeszug des Automobils oder gerieten in Vergessenheit. Die Veranstaltung 2018 aber möchte vor allem an die ästhetische Ausstrahlung des Partners Pferd in alten Zeiten erinnern. Im prächtigen historischen Ambiente des Schlossparks wird dem Publikum gezeigt, wie früher geritten und gefahren wurde. Die diesjährige Veranstaltung, heuer übrigens die elfte Auflage, präsentiert von 10 bis 17 Uhr eine Gala historischer Reiter und traditioneller  Kutschen aus den Epochen 18. bis frühes 20. Jahrhundert. Diese „pferdespezifischen“ Elemente der Veranstaltung rundet  ein reiches Rahmenprogramm ab. Den Besuchern wird ein interessanter, abwechslungsreicher Ausflug in einer herrlichen barocken Kulisse geboten.

Die Präsentation der historischen Kutschen und Reiterformationen  

Traditionswettbewerb Fahren
Das Pferd vor dem Wagen war für unsere Vorfahren nicht nur Arbeitskraft, sondern auch äußerst beliebtes Medium zur Selbstdarstellung. Exquisite Kutschen dienten vor allem Adel und Bürgertum  zur Repräsentation. Bei Ausfahrten in den Alleen der Großstädte konnte man sich in nobler Aufmachung zeigen. Man wollte gesehen werden, aber auch die „Konkurrenz“ begutachten. Bei Landpartien brillierten sportliche Herrenfahrer mit rasanten Gespannen. Erfreulicherweise gibt es Enthusiasten, die diese Schönheit und Eleganz früherer Zeiten erhalten wollen. Sie haben sich dem traditionellen Kutschenfahren verschrieben und möchten und das Kulturgut „Kutsche-Pferd-Anspannung“ dem Publikum nahe bringen. Historische Kutschen werden mit viel Liebe und Verständnis zum Detail restauriert. Der Herr und die Dame auf der Kutsche müssen in ihrer Kleidung – elegant oder sportlich – dazu passen. Die Bespannung mit edlen Pferden und aufwändigem Geschirr lassen das ganze Gespann zum Augenschmaus für den Betrachter werden.
Und wenn man schon so viel Arbeit und Geld in ein solches Gespann investiert, möchte man sich natürlich  auch zeigen. Die Möglichkeit dazu bieten so genannte Traditionswettbewerbe.
Das Kernelement des Veranstaltungsprogramms der Historischen Reiter- und Kutschengala bildet ein so genannter Traditionswettbewerb nach dem Reglement „Wettbewerbsordnung für den Breitensport (WBO)“ der „Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN)“. Begonnen wird gegen 10 Uhr mit der Gespannkontrolle vor Schloss Lustheim. Dabei fahren die historischen Equipagen einzeln vor, werden vorgestellt und von einem Richter-Gremium nach internationalen Regeln hinsichtlich ihrer historischen Authentizität beurteilt. Anschließend paradieren die Gespanne einzeln durch den Park, bis sie vor der Terrasse des Neuen Schlosses, dem inzwischen eingetroffenen Publikum fachkundig und detailliert vorgestellt werden. Am Nachmittag versammeln sich die Gespanne dann wieder auf der Rasenanlage um Schloss Lustheim zu einer farbenfrohen Picknickgesellschaft. Pferde, Kutscher und Beifahrer werden versorgt. Interessierte Besucher können die Gespanne aus der Nähe  betrachten und Fragen stellen.

Eine Siegerehrung der Traditionsfahrer erfolgt im Rahmen der Schlussaufstellung aller  Teilnehmer im Parterre vor dem Neue Schloss.

Reiterinnen präsentieren sich im Damensattel
Bereits im Altertum sind Menschen im Seitsitz geritten, ein Reitweise, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert einen kulturellen Höhepunkt erlebte. Die vornehme Damenwelt der damaligen Zeit pflegte diese Art zu reiten vor allem deshalb, um sich wie ihre Kavaliere zu Pferde zeigen zu können.
Im 19. Jahrhundert wurde sogar im angelsächsischen Raum, vorgeblich der Sittlichkeit wegen, von Frauen erwartet, nur im Damensitz zu reiten. Schneidige Reiterinnen aber hinderte das nicht, auch im Damensattel bei den früher so beliebten Reitjagden mitzumachen. Vor allem die als begeisterte Amazone bekannte Kaiserin Sisi machte das Jagdreiten auch für Frauen populär.
Noch in der heutigen Zeit wird vor allem in England sehr viel im Damensattel geritten – besonders gefördert durch Königin Elisabeth II. In den Niederlanden, Frankreich, Schweden und den USA pflegen ebenfalls eigene Vereine das Reiten im Damensattel. In Tschechien wird sogar eine nationale Meisterschaft durchgeführt.

Bei der diesjährigen Historischen Reiter- und Kutschengala werden Reiterinnen der bundesweit aktiven Vereinigung RID-REITEN IM DAMENSATTEL e.V. diese wunderschöne Reitweise vorführen und dem Publikum interessante Details erläutern. Auch eine österreichische Formation von Reiterinnen im Damensattel hat sich angesagt.

Bayerische Reiter demonstrieren Kavallerie-Reitsport (KRS)
In der großen Zeit der europäischen Kavallerie von 1500 bis 1900 entwickelte sich das wesentliche Fundament des heutigen Reitsports. Die vielfältigen Leistungsanforderungen an damalige Reitersoldaten und ihre Pferde finden sich in den heutigen Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsturnieren wieder. Aus der dynamischen Gebrauchsreiterei des Militärs leiteten sich schrittweise die Grundelemente des modernen Leistungssports ab. Nicht zuletzt waren es schließlich schneidige Offiziere, die durch spektakuläre Erfolge den Turniersport prägten und populär machten. Im Rahmen der Pflege des Kulturgutes „Pferd“, gewinnt heutzutage eine neue reitsportliche Disziplin, der Kavallerie-Reitsport (KRS), immer mehr Anhänger. In historischen Originaluniformen wird mit Dressur, Springen, Patrouillenprüfungen, Jagdrennen, Schießen, Waffenreiten und Verfassungsprüfungen das anspruchsvolle Spektrum der ehemaligen militärischen Reiterei gepflegt. Der Deutsche Kavallerieverband e.V. (www.kavallerie.net) hat sich die nationale und internationale Repräsentation der deutschen Kavallerievereine und historischen Reitergruppen auf die Fahnen geschrieben. Auch in Bayern finden immer mehr Reiter Gefallen daran, sich als fesche Reitersoldaten zu präsentieren. Bei der Historischen Reiter- und Kutschengala bietet sich die Gelegenheit, für diese noch junge reitsportliche Disziplin zu werben.

Historische Reitergruppen erinnern an fürstlichen Glanz im Schlosspark
In der Blütezeit des Barock (17. bis 18. Jahrhundert) entwickelte sich die klassisch-barocke Reiterei. Diese Reitweise ist gekennzeichnet durch eine hohe Versammlung des Pferdes und erhabene Aktionen wie z.B. der spanische Tritt. Lipizzaner, Andalusier, Lusitanos, Berber, Kladruber, Knabstrupper oder Friesen sind besonders geeignete Pferde für diese Reitweise. In Deutschland steigt die Zahl der Barockpferdereiter ständig an. Spezielle Turniere für Barockpferde werden ausgerichtet. Vorführungen von Quadrillen (Formationsreiten) und Pas de Deux auf Pferden im barocken Typus finden großen Anklang beim Publikum. Barockpferderassen sind immer mehr im Kommen, werden immer beliebter. Kein Wunder also, dass es auch immer mehr Reitergruppen gibt, die in stilechter Kostümierung der Reiter und Ausrüstung der Pferde in vielen Schauprogrammen auftreten.
Bei der Historischen Reiter- und Kutschengala werden es die in Barocker Mode gekleideten Reiterinnen des Formationsteams „Showpferde-Allgäu“ sein, die auch heuer wieder ein reichhaltiges Repertoire bieten werden. Spanische Impressionen dagegen können die Besucher von den Vorführungen der Reiterformation „Freunde der iberischen Reitkunst“ erwarten. Barock wird es dann wieder, wenn das „Friesenteam-Excalibur“ im Schlosspark flaniert.

Das Rahmenprogramm 

Rahmenveranstaltung des Bayerischen Nationalmuseums
Auch in diesem Jahr bereichert das Bayerische Nationalmuseum das Programm der Historischen Reiter- und Kutschengala wieder durch eine besondere, für diese Veranstaltung konzipierte Sonderführung im Schloss Lustheim:

13 Uhr
Führung mit Dr. Corinna Rönnau: „Schloß Lustheim als Jagd-, Lust- und Porzellanschloß“

Das „weiße Gold“ Porzellan war im 18. Jahrhundert von einer Exklusivität, die sich fast nur der Adel leisten konnte. In den Motiven und Dekoren spiegelt sich deshalb auch die Vorstellungs- und Lebenswelt der hochgestellten Kundschaft wieder. Fürstliche Jagden, Promenaden zwischen Wasserspielen im Schlosspark, galante Stelldicheins oder Maskeraden gehörten zu den Freizeitvergnügungen des hohen Adels. Entdecken Sie in der Meißener Porzellan-Sammlung in Schloss Lustheim, wie sich die höfische Welt des 18. Jahrhunderts amüsierte. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos; es gilt die Eintrittskarte in die Sammlung.

Achtung: Treffpunkt direkt in Schloss Lustheim

Greifvogelschau
Jahrhundertelang war die Beizjagd ein Privileg des Adels. Besonders die Beizjagd zu Pferd war eine Passion fürstlicher Herrschaften. Die Greifvogelflugvorführungen des Falkners Wolfgang Schreyer im Schlosspark erinnern an diese Zeit.

Schleißheimer Beiträge zum Rahmenprogramm:
Wenn man neben so einem Ensemble prächtiger historischer Schösser und Parkanlagen wohnt, inspiriert diese Nachbarschaft ganz offensichtlich. Schleißheimer Bürger beteiligen sich deshalb auch heuer wieder mit Beiträgen rund um das nostalgische Geschehen der Historischen Reiter- und Kutschengala: 

Schleißheimer Schlosspfeifer
Zur Unterhaltung des Publikums spielen die Schleißheimer Schlosspfeifer auf.. Diese präsentieren sich in der Uniform des 2. Linien Infanterie Regiments Kurprinz von 1805, dessen Träger der spätere bayerische König Ludwig I: war.

Freunde von Schleißheim in barocken Kostümen
Eine kleine Gruppe von Mitgliedern des Vereins „Freunde von Schleißheim e.V.“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Auftritte in historischen Kostümen zu verwirklichen. Die Damen und Herren kleiden sich mit in Eigenregie erstellten oder vereinseigenen Kostümen nach barocken Vorbildern ein. Sie werden dabei fachkundig von der Leiterin der Barockgruppe unterstützt. (http://www.freunde-von-schleissheim.de/html/barockgruppe.html)

Venezianische Gondelfahrt
Auf dem Großen Kanal in der Mittelachse des Parks, zwischen Großer Fontäne und Schloss Lustheim, lädt eine originale venezianische Gondel zum Mitfahren ein. Gegen Gebühr kann sich der Besucher als Mitglied einer kurfürstlichen Hofgesellschaft fühlen, an der das historische Treiben im Park vorbeigleitet. (https://www.la-gondola-barocca.de/

Veranstalter und Ansprechpartner:
Die Historische Jagd- und Kutschengala wird veranstaltet vom:

Bayerischen Reit- und Fahrverband (BRFV) e.V.  

mit Unterstützung durch den Pferdesportverein:

Fahrkultur und -sport im Pfaffenwinkel e.V. 

Die Ansprechpartner sind:
vom BRFV die Mitglieder des Vorstands:

Dieter Rügemer Föhrenstr. 7 in 85598 Baldham, Tel. 08106-33 016, mobil 0172 83 33 868; E-Mail: dieter.ruegemer@gmx.net

www.brfv.de

Michael Hohlmeier Landshamer Str. 11 in 81929 München, Tel. 089/92 69 67-250, E-Mail: michael.holmeier@brfv.de

vom Verein Fahrkultur und -sport im Pfaffenwinkel der Vorsitzende: 

Günter Ortner (Leitung des Programmbereichs Kutschen), Im Kirchwinkel 4 in 82362 Weilheim, Tel. 0881-69283, mobil 0170-2032 060, E-Mail: gortner@t-online.de www.brfv.de und www.kutschenfahren.de

Weiterhin wird die Veranstaltung unterstützt vom: RFV Günzburg e.V. (Ansprechpartner Peter Lachenmayer) sowie von der Vereinigung:

RID – Reiten im Damensattel e.V. (Ansprechpartner Bettina Lachenmayer und Carola Wagner)

Der Veranstaltungsort: 

Schlossanlage Schleißheim 

Veranstaltungsort für die Historische Reiter- und Kutschengala ist das herrliche barocke Ensemble der Schlossanlage Schleißheim, bestehend aus Neuem Schloss, Schloss Lustheim und Altem Schloss. Die pferdesportlichen Attraktionen werden im Hofgarten präsentiert, einer weitläufigen Gartenanlage, die als Meisterleistung höfischer Gartenkunst des 17. und 18. Jahrhunderts gilt.

Das Neue Schloss, eine pompöse Residenz des Absolutismus, entstand im Auftrag des Kurfürsten Max Emanuel. Für den Entwurf zeichnen die berühmten Architekten Henrico Zuccalli und Joseph Effner verantwortlich. Besonders die künstlerisch überaus bedeutende Ausstattung der Säle und Prunkräume wurde von Joseph Effner gestaltet. Renommierte Künstler aus Italien, Frankreich und Bayern – wie die Freskanten Cosmas Damian Asam und Jacopo Amigoni sowie die Stukkateure Johann Baptist Zimmermann und Charles Dubut – wirkten bei der Innenausstattung zusammen. Das weiträumige Vestibül empfängt den Besucher. Eine zeremonielle Raumfolge führt über das barocke Prunktreppenhaus in die großen Säle im Obergeschoss – den Großen Saal und den Viktoriensaal – bis in die Große Galerie. Heute dient das Neue Schloss vor allem als Museum der Barockmalerei.

Schloss Lustheim, am östlichen Ende des Hofgartens, ließ Kurfürst Max Emanuel durch seinen Hofbaumeister Enrico Zuccalli errichten. Es diente dem Fürsten und seiner Hofgesellschaft als Jagd- und Gartenschloss. Heute ist in dem einstigen Gartenschloss kostbares Porzellan ausgestellt. Nicht nur für den Pferdefreund dürfte der aufwendig freskierte „Schöne Stall“ interessant sein. Er befindet sich im Nördlichen Pavillion von Lustheim und diente zur Unterbringung der kurfürstlichen Reitpferde.

Das Alte Schloss, einst eine fürstliche Eremitage des frommen Herzogs Wilhelm V, wurde vom Herzog und späteren Kurfürsten Maximilian errichtet. Das ursprüngliche Herrenhaus wurde nach den Plänen Heinrich Schöns des Älteren durch einen Schlossbau ersetzt. Heute dient es als Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums.

Mit dem Hofgarten, wie der Schleißheimer Schlosspark auch genannt wird, erreichte die barocke Gartenkunst einen Höhepunkt. Dominique Girard, der dem Kurfürsten Max Emanuel von Ludwig dem XIV zur Verfügung gestellt wurde, verwirklichte im Stil seines weltberühmten Lehrmeisters Le Notre die Parkanlage nach den Vorbildern von Versailles. Mit den begrenzenden Kanälen und der ausgedehnten Boskettzone zwischen Lustheim und Neuem Schloss entstand ein streng geometrisches Gartenkonzept. Vor dem Neuen Schloss wurde ein prunkvolles Parterre mit vertieftem Mittelteil, Zierbeeten, Skulpturen und verschiedenen Wasserkünsten angelegt. Eine besonders hohe Kaskade dominiert eindrucksvoll den Parkettbereich. Neben dem Herrenhauser Park in Hannover gilt der Hofgarten von Schleißheim als einzige erhaltene Parkanlage des Absolutismus in Deutschland.

Weitere Informationen bietet die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser und Seen u.a. auf ihrer Homepage www.schloesser-bayern.de

Anfahrt:
Die Schlossanlagen in Oberschleißheim sind leicht erreichbar – mit der S-Bahn (S 1) oder mit dem Auto: 

A 9 Ausfahrt Garching Süd, dann B 471 Richtung Dachau

A 92 Ausfahrt Oberschleißheim, dann Richtung Garching

A 99 Ausfahrt Neuherberg, dann Richtung Pfaffenhofen bis zur B 471 und weiter Richtung Dachau

Die Anfahrt zu den Parkplätzen im Schlossbereich ist beschildert. Da vor dem Neuen Schloss nur sehr begrenzt Parkplätze vorhanden sind, steht eine große Wiese an der Effnerstr. (Gegenüber der Flugwerft) als Parkplatz zur Verfügung. Dieser Parkplatz wird erreicht, indem man von der B471 in die Effnerstr. (an der Kreuzung beim Restaurant Poseidon) abbiegt und ca. 400 m bis zum Parkbereich auf der linken Seite durchfährt. Parken kostenlos. 

Programm-Ablauf: 

10 h 00 – 12 h 30
Schloss Lustheim: Traditionswettbewerb Fahren (Gespannkontrolle). Einzelparade im Schlosspark.

10 h 30 – 14 h 00
Wiese südl. der großen Fontäne: Präsentationen: Reiterinnen im Damensattel; bayerische hist. Kavallerie; Barockpferde „Showpferde-Allgäu“; Quadrille „Freunde der iberischen Reitkunst“

10 h 30 – 13 h 30
Gartenterrasse Neues Schloss: Vorstellung der Kutschen

13 h 00 – 15 h 00
Nördliche Lindenallee (nördlich des Garten-Parterres): historische bayerische Kavallerie präsentiert Schauvorführungen (Mounted Skills at Arms mit Lanze/Säbel/Degen und Revolver)

13 h 30 – 15 h 30
Schloss Lustheim: Picknick der Gespanne. Besucher im Gespräch mit Fahrern und Passagieren.

13 h 00 – 14 h 00
Schloss Lustheim: Führung des Nationalmuseums mit Dr. Corinna Rönnau: „Schloß Lustheim als Jagd-, Lust- und Porzellanschloß“

14 h 00 – 15 h 00
Wiese südlich des Garten-Parterres: Greifvogelschau Jagdfalken (vor den südlichen Arkaden)

14 h 00 – 15 h 00
Große Fontäne: Reitergruppen präsentieren sich den Besuchern

16 h 00 – 17 h 00
Parterre vor Neuem Schloss: Siegerehrung der Traditionsfahrer. Schlussaufstellung der Teilnehmer.

Eintrittspreis:
Der Eintritt ist frei.  

Wichtige Hinweise an die Besucher zur Vermeidung von Unfällen:
Die Absperrungen dienen zur Sicherheit der Besucher. Die Anweisungen des Ordnungspersonals sind daher unbedingt zu befolgen. Von den Pferden ist genügend Abstand zu halten.  Vor allem ist darauf zu achten, dass sich Kinder nicht in den Gefahrenzonen aufhalten.

Hundebesitzer müssen unbedingt die im Schlosspark geltende Vorschrift beachten, ihre Hunde immer an der Leine zu halten.