DM Voltigieren: Gruppen Vize-Titel für das Team des VV Ingelsberg I und Bronze für Julian Wilfling

- DM Voltigieren: Gruppen Vize-Titel für das Team des VV Ingelsberg I -

Auf ein höchsterfolgreiches Wochenende können die Voltigierer des VV Ingelsberg I zurückblicken. Die Mannschaft um Longenführer Alexander Hartl und Pferd Fider Rock überzeugte an allen drei Wettkampf-Tagen. An die favorisierten Rheinländer, die frischgebackenen Weltmeister des Team NORKA VV Köln-Dünnwald sollten Bayerns Aushängeschilder nicht heran reichen, doch die Silbermedaille verdienten sie sich allemal auf ganzer Linie. Die Pflicht schlossen die Ingelsberger auf Rang zwei ab mit 7,301, den ersten Kür-Durchlauf ebenfalls mit einer starken Endbewertung von 8,656. Im zweiten Kür-Durchgang am Finaltag galt es Nerven zu beweisen! Die Ingelsberger schafften es sogar noch eine Schippe drauf zu legen, eine sagenhafte Wertnote von 8,922 nahmen die Bayern aus dem letzten Umlauf mit. Den Deutschen Meistertitel der Gruppen-Voltigierer nahmen die Turner aus Köln-Dünnwald um Longenführer Patric Looser und WM-Pferd Calidor mit einer Endnote von 8,758 mit nach Hause ins Rheinland. Den Vize-Titel sicherten sich die Ingelsberger mit 8,194 klar vor den Westfalen, der Mannschaft des RV Altena I und 7,397 in der Endabrechnung auf dem Bronzerang. Für den VV Ingelsberg, welcher 2019 den Titel gewinnen konnte, ist die Silbermedaille 2022 der zweite Vize-Titel nach 2021.

Auch Bayerns zweite Mannschaft konnte sich in der deutschen Spitze der Volti-Gruppen behaupten. Das Team des VRV Allgäu-Illertal I um Longenführerin Maria Schmieder und Pferd Cruising schloss die Meisterschaftswertung auf einem beachtenswerten fünften Platz mit der Endnote von 7,201 ab. Hut ab! Nachdem die Allgäuer nach der Pflicht auf Rang acht begonnen hatten, arbeiteten sie sich mit zwei ordentlichen Kür-Durchläufen, die jeweils mit Rang fünf und vier bewertet wurden zielstrebig nach vorne. (akb)

- Julian Wilfling sichert sich Bronze bei den Herren -

Mit einem knappen vierten Platz gibt man sich nicht so leicht geschlagen, erst recht nicht, wenn man diesen auf den kürzlich stattgefunden Weltmeisterschaften im dänischen Herning erreicht hatte. In Verden bei den Deutschen Meisterschaften der Voltigierer sollte der Medaillen-Traum für Bayerns Julian Wilfling nun endlich Realität werden. Nach drei spannenden und hochkarätigen Runden der deutschen Herren-Spitze, sicherte sich der 26-jährige Sportsoldat mit seinem Schimmel Aragorn sowie Trainer und Longenführer Alexander Zebrak die Bronzemedaille mehr als verdient. Den Titel hatte mit einer Endnote von 8,877 der WM-Dritte Jannik Heiland aus Hannover gewonnen, vor Thomas Brüsewitz aus dem Rheinland, der die Silbermedaille mit einer Endnote von 8,751 entgegengenommen hatte.
Schon nach der Pflicht, die Wilfling mit einer beachtenswerten 8,526 abgeschlossen hatte, nahm der Bayer Kurs auf das Treppchen. Den ersten Kür-Durchlauf bewertete die Jury mit 8,161, den zweiten gar mit einer bärenstarken 8,798. Das sollte in der Endabrechnung eine 8,495 und damit die Bronzemedaille bedeuten. (akb)